Occupy the world! So erlebte ich die Demo Düsseldorf

Teilnehmerzahl 1000 (?) Personen aus Gesamt-NRW, darunter vereinzelt Ausländer, auch ein New Yorker, ein Japaner, beide Anfang 20. Grieche, früher Banker der West-LB, heute empört über seinen früheren Arbeitgeber, lokal gegenüber, Spanier, Grieche,  u.a..

Die Demonstration verlief voll friedlich und harmonisch. Wir Demonstranten erhielten von der Organisationsleitung Verhaltenshinweise für den Fall möglicher Störer >  Steinewerfer, keine Vermummung, etc..

Für mein Verständnis war erstaunlich wenig Polizei  anwesend und dies …..  dem Anschein nach nur in Begleitfunktion, Verkehr regelnd. Ich schätze etwa 30 Mann/Frau. …. Im Bedarfsfalle hätte schnelle Verstärkung gewiss zur Verfügung gestanden.

Fest positioniert jedoch waren 8 Polizisten vor der Deutschen Bank! Königsallee, wo die Demo auf dem Weg vom Hauptbahnhof  zur West-LB Zwischenstopp … und Redner ihrem Bankenunmut Luft machten. Auf Nachfrage erlaubte ein  „Deutsche-Bank-Polizist“ mir sie zu fotografieren. Darf man das als Solidarität mit den Demonstranten verstehen ?

Die Hauptinitiative, Organisation, hier kam von jungen Leuten. 20 – 25 Jahre jung. Alle Achtung und Dank.   Vertreten waren alle Altersgruppen. Am Ziel, Grüngelände vor der West-LB, hatte jeder Teilnehmer Gelegenheit sich zu kritischen Themen zu äußern.

Hauptthema war Banken, ferner Soziales,Wirtschaft, Jugendämter,  Kinderklau, Justiz, Auslandskriege.

Das Motto war:

Wir sind nicht mehr freundlich und brav, sondern:

ICH BIN EMPÖRT !

über Dreistigkeiten, Geldgier, Anmaßungen, Betrug, etc., der gewählten Volksvertreter.

Wie war es bei Ihnen in Ihrer Demo-Stadt ?

Herzliche Grüße

Brigitte Grams

Bilder aus Düsseldorf 

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6 Antworten zu Occupy the world! So erlebte ich die Demo Düsseldorf

  1. beamtendumm schreibt:

    Vielen Dank an Frau Grams, für die Teilnahme an der Demo und den wunderbaren Bericht, der mir per Mail zuging und den ich hier gerne veröffentliche. In Düsseldorf scheint das Thema etwas vielfältiger gewesen zu sein, als in Bochum, was ich begrüße. In Bochum rede nur der Veranstalter, in Düsseldorf das Volk, was ich ebenfalls begrüße. Dies sollte in Bochum noch besser werden.
    Frau Grams fragt: „Wie war es in ihrer Stadt?“
    Das würde mich auch interessieren, ihren Bericht werde ich hier gerne veröffentlichen.

    Sende deinen Bericht entweder hier als Kommentar, ich mache dann daraus einen Artikel, oder sende ihn an die Mail-Adresse (IMPRESSUM).

  2. Pingback: Occupy the world! Düsseldorf und Hamburg | Beamtendumm

  3. bdf05permail schreibt:

    Guten Tag Herr Schreiber,

    zuerst einige weitere Fotos, hier mit Endnummern der Aufnahmen:
    81 Das Ton-Studio von Hanno
    77 Presse
    78 Ein Redner, Name unbekannt. …. wusste gar nicht, dass meine Kamera Videos aufnimmt.
    91 Transparent Wir sind die 99 %
    86 Unbekannter Redner
    33 Transparent Occupy Düsseldorf
    05 Transparent mit Rosen
    32 2 Flaggen New World Order vor Deutscher Bank
    89 Transparent Ackermann vor DB – das ist gut
    34 Ein Düsseldorfer Unternehmer vor der DB äussert sich zur Unfähigkeit, Kenntnismangel,
    unserer Politiker in Sachen Wirtschaft. – Neben ihm die junge Hauptinitiatorin aus MG.
    44 Banner von Attac

    Danke für die gute Veröffentlichung.

    Ja, es war gut, dass jeder reden durfte. Und es waren gute Redner. Attac war auch an-
    wesend und weitere Gruppen. Sie waren als Gruppen aber nicht aktiv. Nur der Einzelne
    durfte aktiv sein, unter dem Motto: Ich bin das Volk, meine Stimme hat Gewicht – zumindest hier und heute.
    Eventuelle Parteienaktivitäten wurden von der Demoleitung direkt zu Beginn untersagt.

    An der West-LB war ein kleiner Zeltdach-Pavillon mit Fernseher aufgestellt.
    Darin konnte man den Verlauf der Demos in anderen Städten verfolgen.

    Zu einer Fortsetzung in Düsseldorf hörte ich nichts. Ich nahm von drei bis sechs Uhr
    teil. Es wurde kalt. Viele wollten sich noch in einem Lokal zusammen setzen.

    Zur relativ geringen Teilnehmerzahl bundesweit: Für viele sind es weite Anreisen. Die
    Empörtesten sind meist auch finanziell ausgeraubt. – Für mich war die Teilnahme 20
    km entfernt vom Demoort wohnend Pflicht. Einige werden auch Sorge vor möglichen
    Ausschreitungen haben. Siehe Stuttgart. Das kann bei nächsten Demos durchaus
    kommen.

    Herzliche Grüße
    Brigitte Grams

  4. Pingback: MITKRIEGER.de / MITKRIEGEN.de » Occupy Düsseldorf

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