Bye bye.

Auf der Internetseite

http://www.montagsdemo-herne.de/

findet man nur eine belanglose Startseite mit der Überschrift “Montag ist Tag des Widerstands”. Weiteren Inhalt hat die Seite nicht. Als Menue erscheint noch die Auswahl “FOTO” und “GÄSTEBUCH”. Das Gästebuch funktioniert gar nicht, und das letzte Foto wurde 2010 eingestellt.

Man kann diese Seite also als erledigt betrachten.

Bei Aufruf von

http://www.berlinermontagsdemo.de/

erhält man einen Datenbankfehler. Anscheinend existiert/funktioniert auch diese Seite nicht mehr.

http://www.montagsdemo-kassel.net/

existiert nicht mehr.

Der letzte Eintrag auf

http://koeln-montag.so36.net/

scheint von 2009 zu sein.

Am 9. Mai 2012 gab es den letzten Eintrag auf

http://www.stuttgart-demo.de.vu/

Diese Blogs und Seiten haben seit dem Bestehen (Mai 2011) von montagsdemonstration.wordpress.com ihre Berichterstattung über die jeweilige Montagsdemonstration eingestellt.

Darüber hinaus findet man im Internet etliche weitere Seiten, die über die Montagsdemo berichtet hatten und inzwischen die Berichterstattung eingestellt haben.

Auch ich habe mich entschlossen die Berichterstattung nun einzustellen.

Als ich im Mai 2011 diesen Blog startete machte ich dies keineswegs aus Langeweile. Schließlich habe ich mit beamtendumm.wordpress.com mehr als genug zu tun und auch reichlich Besucher.

Ich wollte in Gelsenkirchen was anschieben und die Montagsdemo voranbringen. Die Montagsdemonstranten sollten die Möglichkeit haben außerhalb der Montagsdemo weiter zu kommunizieren und sich auszutauschen etc. Doch leider bestanden die Besucher hauptsächlich aus Konsumenten, aus Passivnutzer.

Inzwischen ist ein Jahr vergangen, und es muss ein vernichtendes Fazit gezogen werden. Der Aufwand lohnt sich nicht. Der Versuch die Montagsdemo voranzubringen ist gescheitert, er war noch nicht einmal gewünscht.

Gestern, am 09.07.2012 erklärte mir ein Redner auf der Montagsdemo was für ein Teufelszeug das Internet doch sei. So etwas hätte ich von der Leiterin einer Klosterschule erwartet, nicht jedoch von dem Vorsitzenden einer linken Partei.

Die Gelsenkirchener Montagsdemo ist weder kritikfähig noch bereit sich weiter zu entwickeln. Dort scheint man es als revolutionär zu betrachten, wenn man die Teilnehmer von einst 1500 Demonstranten auf nur noch 50 reduziert.

Da ich mit dieser Sichtweise nicht einverstanden bin erspare ich mir weitere Arbeit und Berichterstattung über die Gelsenkirchener Montagsdemonstration.  Dieser Blog reiht sich nun also in die zahlreichen Blogs ein, die mal über eine Montagsdemonstration berichtet hat.

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